Er ist Kult! Der Strandkorb – Wohlfühlrefugium am Strand …

An den deutschen Küsten von Nord- und Ostsee ist er nicht wegzudenken und das schon seit den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts – der Strandkorb. Kein Wunder, denn es gibt kein gemütlicheres, geschützteres Plätzchen an den langen Stränden, im Blick die Weite des Meeres, als so ein geflochtenes Refugium – in welcher Ausprägung auch immer! Wo der gemietete Strandkorb steht, egal ob für einen Tag oder einen ganzen Urlaub lang, da ist man vorübergehend irgendwie zu Hause. Man hat einen Ruhepol und ist doch mittendrin im Geschehen.

Der Strandkorb ist ein Objekt mit einer langen Geschichte, mit Gegenwart und mit einer Zukunft, die über das gewohnte Maß hinaus geht. Denn seit geraumer Zeit sind Strandkörbe nicht nur an Stränden zu finden. Tendenz steigend.

… und im eigenen Garten.

Seien wir doch mal ehrlich: Sieht man einmal vom Urlaub an einem Traumstrand ab, gibt es kaum einen Ort, der besser geeignet wäre, einen Sommertag zu genießen und sich vom Alltagsstress zu erholen als der eigene Garten!
Das schöne, beruhigende Gefühl, das ein Strandkorb vermittelt, ist wohl ein Hauptgrund, warum er mittlerweile in vielen Eigenheimen Einzug gehalten hat. Er ist ein wahres Schmuckstück auch außerhalb der Strandareale, macht sich hervorragend in Gärten und auf Terrassen. Im Norden Deutschlands, vor allen Dingen in den Seebädern und den zahlreichen Strandpromenaden, findet man ihn oft in Cafés und Bistros. Er vermittelt Heimeligkeit und bietet auch die Möglichkeit romantischer Zweisamkeit. Man kann wunderbar nahe zusammenrücken.

Und das Schöne ist, auch wenn ein Strand in weiter Ferne liegt, mit einem Strandkorb kann man sich dennoch ein Stück dieses wunderbaren Strandfeelings nach Hause holen. Auch das dürfte ein Grund sein, warum seit den 1990er Jahren Strandkörbe nicht nur in die Seebäder, sondern zunehmend auch nach ganz Deutschland verkauft werden. Im eigenen Strandkorb kann man den Augenblick genießen, Ruhe und Entspannung finden, ohne auf den gewünschten Komfort zu verzichten. Ein Strandkorb ist ein echtes Wohlfühlrefugium. Er ist ein Schmuckstück im Grünen und sorgt von den ersten warmen Frühlingstagen bis hinein in den goldenen Oktober oder, wenn man sich in eine warme Decke einmümmelt, auch darüber hinaus, für entspannte Urlaubsfreude im eigenen Garten oder auf der Terrasse.

Die Geschichte des Strandkorbs – wann und wie fing alles an?

Genau genommen lässt sich die Geburtsstunde des Strandkorbs ins Jahr 1882 datieren. Obgleich es auch schon zuvor so etwas wie Korbhütten und Strandstühle gegeben hatte, die neben Strandzelten als Windschutz genutzt wurden, gilt als „Erfinder“ des Strandkorbs der Rostocker Hof-Korbmachermeister Wilhelm Bartelmann (1845 – 1930). 1882 schuf er auf Wunsch einer älteren kränklichen Dame, sie wurde von Rheuma geplagt, eine Sitzgelegenheit, die ihr erlaubte, während ihres Sommeraufenthalt in Warnemünde trotz ihrer Krankheit einige Stunden am Strand zu genießen, einen gemütlichen Schattenplatz, der sie aber vor allen Dingen vor Wind schützte.
Strandbesucher staunten nicht schlecht. Der Strandstuhl, wie man in diesen Tagen noch sagte, wurde zum Gespräch auf Spaziergängen, beim nachmittäglichen Kaffeeplausch, beim abendlichen gemütlichen Beisammensein. Der Strandstuhl kam im wahrsten Sinne des Wortes gut an!

Aufgrund vieler Nachfragen und Folgebestellungen entwickelte Bartelmann die Idee eines schützenden Strandstuhls weiter, baute in der Folgezeit Zweisitzer und versah das Möbel mit allerlei Extras wie Markise, Seitentische und Fußstützen und schuf so den Prototyp des Strandkorbs, wie wir ihn heute kennen. Auch zwei seiner Gesellen, Johann Falck und Franz Schaft, wurden in den Folgejahren erfolgreiche Strandkorbproduzenten, die den Strandkorb weiter entwickelten und verbesserten.

Dass das Bartelmann’sche Strandmöbel jedoch ein durchschlagender wirtschaftlicher Erfolg wurde, ist einer grandiosen wie einfachen Geschäftsidee seiner Ehefrau zu verdanken. Sie hatte früh erkannt, dass sich der Saisonartikel Strandkorb zwar schlecht verkaufen, dafür umso besser vermieten ließ. Mit der Vermietung von Strandkörben war in den deutschen Seebädern ein neuer, erfolgreicher Wirtschaftszweig geboren, der bis heute immer und immer weiter gewachsen ist.

Kein Wunder, denn es gibt kein gemütlicheres, geschützteres Plätzchen an den langen Stränden, im Blick die Weite des Meeres, als so ein geflochtenes Refugium! Wo der gemietete Strandkorb steht, egal ob für einen Tag oder viele Wochen, da ist man vorübergehend irgendwie zu Hause. Ein Ruhepol und doch mittendrin im Geschehen.
Dem schöne, beruhigenden Gefühl, das ein Strandkorb zu vermitteln vermag, ist es wohl, das ihn auch in vielen Eigenheimen Einzug halten ließ. Er ist ein wahres Schmuckstück auch außerhalb der Strandareale, macht sich hervorragend in Gärten und auf Terrassen. Im Norden Deutschlands, besonders in den Seebädern und den zahlreichen Strandpromenaden, findet man ihn oft in Cafés und Bistros. Er vermittelt Heimeligkeit und bietet die Möglichkeit schöner Zweisamkeit. Man kann wunderbar nahe zusammenrücken.
Lesen Sie hier mehr über Strandkorb Formen.

Ein eigener Strandkorb muss nicht teuer sein.

Sie möchten mit einem Strandkorb den Urlaub in den eigenen Garten holen? Früher ein logistischer Aufwand, heutzutage dank des Internets schnell erledigt.

Online, beispielsweise bei Amazon,  gibt es heute eine riesige Auswahl an Strandkörben in allen Variationen und Preislagen. Schöne Strandkörbe werden heute schon für unter 300,– Euro angeboten und bequem nach Hause geliefert.

Die gängigen Breiten bei Strandkörben:

Einsitzer (ca. 80 cm), Zweisitzer (ca. 125 cm), Zweisitzer „Extra-Breit“ (ca. 145 cm) oder Dreisitzer (ca. 180 cm).

Versand- und Lieferbedingungen genau lesen!

Amazon als riesiges Warenhaus bietet eine sehr schöne Auswahl an Strandkörben. Beachten Sie bei der Bestellung eines Strandkorbs jedoch nicht nur den Preis des Strandkorbs, sondern auch die Lieferkosten und Lieferbedingungen.  Denn angeboten und geliefert wird die Ware oft nicht von Amazon selbst, das gilt eben auch für Strandkörbe, sondern durch Partnerverkäufer.

Produktbeispiel Ostsee Strandkorb

Einen Ostseestrandkorb erkennen Sie an der geschwungenen Form der Seitenteile

Ostsee Strandkorb

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Produktbeispiel Nordsee Strandkorb

…und hier der Nordseestrandkorb, zu erkennen an den geraden Seitenteilen

Nordsee Strandkorb

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Wie lange hält ein Strandkorb?

Ein Strandkorb ist nicht für alle Ewigkeit gemacht. Ganz abgesehen von den üblichen Gebrauchsspuren, etwa auf Polsterung und Kissen, gilt: Je länger  Holz und  Kunstoffgeflecht ungeschützt der Witterung ausgesetzt sind, desto wahrscheinlicher dürften die Spuren der Zeit zu sehen sein, dürfte die Freude am Strandkorb durch sichtbare Verwitterungszeichen etwas getrübt sein.

Deshalb sollte jedem Strandkorb, wird er nicht benötigt, zum Beispiel in den kalten Monaten,  wenn möglich ein sicherer, trockener Platz gegönnt werden. Oder zumindest eine kompakte Abdeckung, die der Witterung trotzt und winterfest ist. Doch auch im Sommer gilt es, das schöne Stück vor Regen und Wind  zu schützen. Hier ist eine Schutzhülle von unschätzbarem Wert, die gerne auch etwas leichter sein kann als die Winterabdeckung. Es ist eine nicht allzu kostenintensive Anschaffung, die Ihnen Ihr Strandkorb auf jeden Fall mit einer langen Lebensdauer danken wird.

Beispiel für eine praktische Strandkorb-Schutzhülle: 

Eine Strandkorbhülle sollten Sie unbedingt von Anfang an kaufen, insofern Sie nicht schon im Lieferumfang des Strandkorbes enthalten ist